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Bei Anruf AST! gehört zu den 18 Best Practices "Vernetzung im Verkehr zur Verbesserung von städtischen Quartieren"

Verkehrsplanerische Aspekte spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung nachhaltiger Siedlungsstrukturen sowie der Stabilisierung und Aufwertung städtischer Quartiere. Lärm, Schadstoffe, fehlende Erholungsflächen und ein erhöhtes Gefährdungspotenzial können die Lebens- und Aufenthaltsqualität in städtischen Quartieren mindern und den Gesundheitszustand der Menschen beeinträchtigen. Zukunftsgerechte Konzepte sind gefordert, die Mobilitätsvielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner erhalten, die Güterverteilung sichern und gleichzeitig die Immissionen reduzieren.

Bundesweit werden bereits in vielen Städten und Gemeinden integrierte Konzepte wie auch Verkehrskonzepte für sichere, lebenswerte und lebendige Quartiere aufgestellt und Maßnahmen für ein Mehr an Lebens-, Aufenthalts-, Freizeit- und Verkehrsqualität umgesetzt. Eine Vielzahl von Projekten zielt unter anderem darauf ab, das Zurücklegen von Wegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu fördern, den ÖPNV nutzerfreundlicher zu gestalten und den Stadtverkehr verträglicher abzuwickeln.

Vor diesem Hintergrund haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung im Sommer 2007 die Best-Practice-Suche "Vernetzung im Verkehr zur Verbesserung von städtischen Quartieren" gestartet. Im Ergebnis wurden 30 Projekte ausgewählt, die zur Diskussion anregen, auf neue Kooperationen hinweisen und als Impuls- und Ideengeber fungieren können. Die Projekte sollen Mut machen, Neues auszuprobieren.

Sie verdeutlichen, dass vernetztes Planen und Handeln sowohl die Kosteneffizienz wie auch energieeffiziente Strukturen fördern.

 

 

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes "Vernetzung im Verkehr" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde das "Anruf-Sammel-Taxi Griesheim" gemeinsam mit 18 weiteren Projekten bundesweit als "Best Practices" im Bereich "Mobilitätsmanagement und -dienstleistungen" ausgezeichnet. An der Ehrungsfeier am 8. Dezember 2008 im Berliner Hotel Hilton nahmen Projektleiter Hans-Peter Hörr vom Umweltamt sowie Bürgermeister Norbert Leber (im Bild rechts) teil. Der parlamentarische Staatssekretär (Bildmitte) Ulrich Kasparick würdigte den Griesheimer Beitrag als gutes Beispiel der Verbesserung von städtischen Quartieren mit der Auszeichnung. "Für den innovativen Ansatz und den vorbildlichen Beitrag zur Vernetzung spreche ich meine besondere Anerkennung aus".
 

Weitere Informationen: www.bbr.bund.de